Matcha!

Ein strahlender Morgen und eine Tasse grüner Tee

Matcha! — a story by Pemba Umoja

Er war überglücklich. Der Sonnenschein war strahlend. Die Gardenien standen in voller Blüte. Ihr Duft war überaus süß.

„Matcha!“, stand auf dem Schild des Ladens. Was könnte herrlicher sein, dachte er.

Mit Schritten, leicht wie eine Sommerbrise, trat er ein. Die Kassiererin empfing ihn mit einem Lächeln.

„Was für Matcha haben Sie?“

Sie zeigte ihm die Karte mit allerlei Geschmackssorten.

Er bestellte pur mit Sojamilch und stöberte durch den urigen Laden.

„Pemba“, rief die Barista.

„Der sieht aber köstlich aus“, verkündete er. „Vielen, vielen Dank.“

Die Barista warf ihm einen finsteren Blick zu.

„Das klang aber sarkastisch“, bemerkte sie.

Da er nicht wusste, ob sie es ernst meinte oder nicht, sagte er fröhlich: „Ja, war es auch.“

Sie starrte ihn streng an.

„Nein, es war ehrlich gemeint“, erwiderte er und nahm seinen mittelgroßen Matcha für 9 $ vom Tresen.

Er ging hinaus und achtete auf die rissigen Stufen.

Eine Wolke schob sich vor die Sonne.

Sie funkelte kopfschüttelnd durch die Fensterscheiben.

Der Matcha schmeckte ein wenig bitterer als angepriesen.

A story by Pemba Umoja