Du bist mein Berg
Aus der Ferne geliebt, in Träumen getragen
Ich liebe dich
wie ich die Berge liebe
am fernen Horizont
Ich kann nicht auf ihnen leben
Aber ich kann sie aus der Ferne lieben
Ich kann sie nur kurz berühren
doch nicht ewig bei ihnen verweilen
Solch ist unser Schicksal
Aus der Ferne bewundert zu werden
Eine Umarmung in Erinnerung zu rufen
In den Erinnerungen zu leben, die wir einst teilten
Ich kann dich nicht mit nach Hause nehmen. Noch du mich. So wie ich keinen Berg mit nach Hause nehmen kann
Vielleicht bist du zu groß für mein Herz. Zu groß für die Regelmäßigkeit meines Lebens
Du bist ein Berg, der nur über den Wolken erscheint. In Träumen und Nebeln
So mächtig in meinem Herzen
Ich könnte erstarren.
Gliedmaßen könnten abfallen.
Ich könnte in gefrorene Tiefen stürzen
Würde ich an deinen Hängen sterben, träumend von deinem warm schlagenden Herzen, deinem sanften Lächeln, deinem schelmischen Lachen
Vielleicht würden mein Glück, unsere Momente, in der Ewigkeit erstarren
Ich trauere um jenes Bergleben, das hätte sein können
Eines, das ich niemals kennen werde
Du bist mein Berg
Zu groß für mein Leben
Doch werde ich niemals aufhören, zum Horizont zu spähen
Zu den Gipfeln
So weit jenseits meines Griffs
Dieser Berg
bist du
A poem by Pemba Umoja