Unansehnlicher Stein
Schönheit unter dem Urteil
Da war ein Stein, den ich einmal sah,
trocken,
verhärtet,
fest.
Er muss schwer sein.
So unansehnlich, dachte ich.
Doch als ich ihn aufhob,
wie leicht er war
und weich,
gar kein Stein.
Mit meinen Händen
brach ich ihn auseinander,
und enthüllte die oh-so-saftigen Kerne
eines Granatapfels.
Hätte ich auf die Gedanken gehört,
nach denen ich zuerst geurteilt hatte,
nie hätte ich
solch einen Geschmack gekannt.
A poem by Pemba Umoja